MEIN ZOLLVEREIN: Beobachter und bewegte Bilder

Foto: Martin Steffen / Stiftung Zollverein

Foto: Martin Steffen / Stiftung Zollverein

Die eigene Hochzeitsfeier kann man oft erst richtig begreifen, wenn man das fertige Video anschaut. Vorausgesetzt …jemand hat gefilmt – versteht sich.  Damit wir es nie bereuen, dass  die vielen emotionalen Momente nicht festgehalten wurden, haben wir selbstverständlich zwei leidenschaftliche, junge Filmer gebeten, einige MEIN ZOLLVEREIN-Schlüsselmomente in bewegten Bildern zu dokumentieren.

Dabei haben wir unsere Chronisten ordentlich herausgefordert. Anika Simon (Foto), auf den ersten Blick recht abgeklärt wirkende Kommunikationsdesignerin, räumt ein: „Bei all den berührenden Geschichten, die an verschiedenen Arbeitstischen erzählt wurden, war es für mich manchmal nicht ganz einfach, mich auf die Technik zu konzentrieren, weil mich das Geschehen so gefesselt hat.“ Anika, wir wollen hoffen, dass der Videozusammenschnitt ordentlich scharf wird!

Denn auch Vilim Brezina (Foto), zweiter Kameramann, hatte ein paar schwache Momente. Er schreibt uns: „Die Schreibwerkstätten waren für mich eine Zeitreise, was es zum Teil schwer gemacht hat, sich noch auf das Filmen zu konzentrieren.“ Oh oh …, wir wollen hoffen, dass nun trotzdem alles gut im Kasten ist. Alle, die bei MEIN ZOLLVEREIN dabei waren, haben genau diese starken Momente erlebt. Ob 17, 77 oder 86 Jahre alt, ob Schüler, Lehrer oder Hauer.

Foto: Martin Steffen / Stiftung Zollverein

Foto: Martin Steffen / Stiftung Zollverein

Vilim Brezina schreibt weiter: „Die ehemalige Zeche ist für mich durch die Geschichten ein Stück weit lebendig geworden, mehr noch, als wenn man sich Foto- oder Videomaterial aus der rauen Zeit der Industrialisierung ansieht. Es ist damals definitiv eine andere Zeit gewesen, was man zwar immer hört und auch eigentlich weiß, doch wirklich begreifbar wird es, wenn vor dir ein Mensch sitzt und dir lebhaft erzählt, wie die Schichten der Kumpel abgelaufen sind und was die Gebräuche unter Tage waren, wie eingeschworen die Malocher waren.“

Die Aufregung steigt. In vier Wochen muss der Videofilm fertig sein. Anika Simon ist sich allerdings jetzt schon sicher: „Unsere Kurzdokumentation kann nur einen atmosphärischen Einblick in den mit dem Projekt verbundenen Arbeitsprozess gewähren, wer aber einen wahren Eindruck von dem Projekt, den Bürgern und der Geschichte und Entwicklung Zollvereins bekommen möchte, muss unbedingt das Buch lesen.“ Das sehen wir natürlich auch so.

In vier Wochen und nach vier weiteren Hinter den Kulissen-Geschichten ist es soweit: Das Buch wird präsentiert! Am Mittwoch, den 19. Februar 2014 um 19 Uhr. Sehen wir uns? Bitte weitersagen!

Wir freuen uns alle riesig. Wo die Buchpräsentation sein wird, darüber mehr im nächsten Eintrag hier, am 23. Januar.

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